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Scaled Daily Scrum

Transkript

(Hinweis: Kann unbeabsichtigt konfuse, ungenau und/oder lustige Transkriptionsfehler enthalten)

Das Scaled Daily Scrum ist ein wichtiger Bestandteil von Scrum@Scale, und das benötigen Sie dann, wenn Sie mehrere Teams haben, die eng miteinander zusammenarbeiten.

Wenn Sie also nur ein Team haben, dann brauchen Sie das Scaled Daily Scrum nicht; Sie machen einfach weiter Ihr Daily Scrum.

Wenn Sie mehrere Scrum Teams haben, die aber in Ihrer Organisation ganz weit verbreitet sind, ganz weit verstreut sind und nicht viel miteinander zu tun haben, dann brauchen Sie auch kein Scaled Daily Scrum; dann machen die Teams einfach ihre einzelnen Dailies.

Wenn Sie aber mehrere Teams haben, die zusammen ganz eng an etwas arbeiten müssen, also eine Art Magnetismus zwischeneinander verspüren – zum Beispiel, wenn fünf Teams gemeinsam an einer Funktion arbeiten, zum Beispiel am Payment in Ihrer SaaS-Lösung – und es reicht nicht ein Team, deswegen haben Sie eben fünf Teams, die auf engem Raum quasi an einer Funktion miteinander arbeiten müssen, dann macht es guten Sinn, das Scaled Daily Scrum zu benutzen.

Es funktioniert wie folgt: Nehmen wir mal an, die fünf Teams haben alle ihre Daily um 9 Uhr morgens. Dann sind sie um 9:15 Uhr fertig, und die Scrum Master dieser fünf Teams gehen dann zum nächsten Meeting, eben zu dem Scaled Daily Scrum. Und haben von 9:15 Uhr bis 9:30 Uhr dieses Meeting.

Das Meeting ist eigentlich ein Spiegelbild vom Daily Scrum. Das heißt, auch hier geht es ums Neuplanen, es geht um den Wissensaustausch und es geht darum, Impediments sichtbar zu machen und zu lösen.

Und es wird geleitet von dem sogenannten Scrum of Scrum Master. Und das bedeutet, dass es eigentlich ein erfahrener Scrum Master ist. Da wollen Sie jetzt keinen Anfänger dransetzen, sondern jemanden, der in der Organisation etwas verändern kann.

Weil es kann sein, dass ein Team selbst ein Impediment nicht lösen kann, das dann eben in dieses Scaled Daily Scrum mitbringt und das dann da gelöst werden soll. Und dann brauchen wir jemand, der auch wirklich auf höherem Niveau die Sachen lösen kann, weil er zum Beispiel Zugriff zum Management hat, weil er viel erfahrener ist, weil er sich besser auskennt und so weiter.

Ich habe gerade vereinfachend gesagt, dass die Scrum Master zu diesem Scaled Daily Scrum gehen. Stimmt so nicht. Meistens sind es die Scrum Master in der Praxis. Aber Scrum@Scale sagt eigentlich nur, dass es ein Abgeordneter, ein Delegierter sein sollte, der da hingeht. Das bedeutet: In der Regel sind es die Scrum Master, vertretungsweise dann aber auch andere Leute.

Ein Beispiel, wo das nicht die Scrum Master sind: Ich bin zum Beispiel kein Techniker. Wenn ich jetzt ein großes technisches Problem habe, es aber gar nicht wiedergeben kann, weil es schon zu kompliziert ist, dann macht das keinen Sinn, dass ich dieses Problem mitnehme ins Scaled Daily Scrum. Dann nehme ich mir den Techniker mit.

Das ist auch das, was ich tatsächlich bevorzugen würde, oder ich schicke ihn alleine da rein. Wenn ich mitgehe, ist es besser, weil ich an das Prozedere gewöhnt bin, und da kann er einfach kurz die Situation schildern.

Aber grundsätzlich ist es erstmal ein Abgeordneter eines Teams, eines jeden Teams, und in der Praxis ist es dann aber doch der Scrum Master.

Wenn Sie mehr über das Scaled Daily Scrum erfahren möchten oder über Scrum@Scale insgesamt: Ich führe regelmäßig Seminare durch. Und wenn Sie mehr darüber wissen wollen, finden Sie mich unter Team Flow.

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